Es ist allgemein bekannt, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist und man dabei nicht nur das eigene Leben aufs Spiel setzt, sondern auch das nähere Umfeld in Mitleidenschaft zieht. Dennoch fällt es vielen Rauchern unendlich schwer, ihr Laster aus eigener Kraft aufzugeben. Welche Möglichkeiten gibt es also, sie bei der Nikotinentwöhnung zu unterstützen?

Wege in ein rauchfreies Leben

Für den Einstieg eignen sich vor allem Nicotinell Pflaster, Kaugummis und Lutschtabletten. Diese nikotinhaltigen Ersatzmittel können die Entzugserscheinungen stark vermindern, da vorerst auf anderem Wege die gewohnte Menge Nikotin konsumiert wird. Diese wird dann stufenweise in einem Zeitraum von etwa drei Monaten abgebaut. Abgesehen davon stehen den Betroffenen verschiedene Therapieangebote, beispielsweise in Form von Online-Nichtraucherkursen sowie von Fachpersonal betreuten Gruppenkursen, welche die Möglichkeit bieten, sich mit Menschen auszutauschen, die ähnliche Erfahrungen hinter sich haben, offen. Für die kritische Anfangsphase kann außerdem eine beruhigende Akupunkturbehandlung, welche die physischen Symptome des Entwöhnungsprozesses zu reduzieren vermag, hilfreich sein. Eine Weiterentwicklung ist die Laser-Akupunktur, bei der die Nadeln durch Laserlicht ersetzt werden.

Konstruktive und gesunde Alternativen zum Rauchen

Wie bei anderen Suchterkrankungen ist es auch beim Rauchen von Vorteil, sich eine gänzlich neue Welt aufzubauen. Da man bereits nach kurzer Zeit des Nichtrauchens eine Verbesserung der eigenen Kondition und Ausdauer feststellen kann, mag die Teilnahme an einem Sportkurs nicht mehr utopisch zu sein. Hier kann man seine neu gewonnene Energie konstruktiv einsetzen, lernt neue Menschen kennen und baut Stress auf natürliche Art und Weise durch Bewegung ab. Zudem erscheint das Erlernen von Entspannungstechniken empfehlenswert, denn die Abhängigkeit von Nikotin erfolgt zumeist nicht nur auf physischer sondern auch auf psychischer Ebene. Durch Meditation, Yoga oder Progressive Muskelentspannung beispielsweise kann man lernen, seine Emotionen und Bedürfnisse auch ohne Nikotin in den Griff zu bekommen, Probleme zu bewältigen und sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass genannte Therapiemöglichkeiten zwar bei der Nikotinentwöhnung unterstützend wirken, jedoch keinen Ersatz für eiserne Entschlusskraft und Disziplin auf Seiten der betroffenen Person darstellen können.