Holzböden gelten vielen als Merkmal für Wohnqualität. Ob der klassische Dielenboden im Altbau oder das warme Naturholz im Blockhaus, Holzböden sind in der Regel nicht nur nachhaltig, was die Produktion angeht, sie sorgen auch für ein angenehmes Raumklima und sehen gut aus, sofern sie richtig ausgewählt wurden. Allerdings brauchen sie auch besondere Aufmerksamkeit. Während bei Linoleum und Fliesen ein regelmäßiges Abwischen mit Wasser und Allzweckreiniger genügt, haben viele Holzböden spezielle Pflegemittel nötig.

Richtige Pflege beginnt beim Einbau

Wer nicht schon in eine fertige Wohnung zieht, sondern den Holzboden selbst einbaut, sollte sich vorab Gedanken darüber machen, ob Zeit, Geld und Geduld zur richtigen Pflege da ist. Private Baumärkte wie Kuhn Bauzentrum (http://www.kuhn-bauzentrum.de/_produkte/boden-und-paneelen/produkte_haus_paneele.php) beraten Kunden und geben Tipps, was man machen kann, um möglichst lange das Beste aus seinen Böden herauszuholen. Nachdem der Holzboden verlegt wurde, kommt der nächste Schritt beim Einsatz der Möbel. Verschiebbare, wie Stühle, Sessel, Tische und Sofas sollten mit Filz an Unterseite bzw. Beinen ausgestattet werden. So lassen sie sich verschieben, ohne das es zu Schrammen auf dem Boden kommt. Eine Reinigung ist dann besonders gründlich möglich. Vor der eigentlichen Pflege kommt außerdem das passende Raumklima. Experten empfehlen 18-20 Grad, damit das Holz aufnahmefähig ist.

Für jeden Zweck das spezielle Mittel

Natürlich ist eine Vorreinigung mit dem Staubsauger notwendig, um Staub und groben Dreck zu entfernen. Andernfalls würde dieser sonst verschmieren. Im Baumarkt bekommen Sie eine spezielle Holzbodenseife. Die sollte zusätzlich zum normalen Wischen alle 3-4 Wochen verwendet werden. Günstig ist es dabei, mit zwei Eimern zu arbeiten. In dem einen befindet sich das Seifenwasser, in dem anderen klares Wasser, um Lappen oder Wischmob auszuspülen. Das Seifenwasser alleine würde Schlieren hinterlassen, daher ist es wichtig, mit klarem Wasser drüber zu wischen. Bei hartnäckigen Flecken darf auch ein Intensivreiniger oder ein Fleckenmittel zum Einsatz kommen. Wichtig ist, anschließend ein Pflegeöl oder eine Pflegepaste aufzutragen, damit sich der Boden erholen kann und länger belastbar bleibt.